Die China-Politik der EU

In dem neuen Band "Globale Außenpolitik der Europäischen Union" (Bendiek/Kramer, Nomos 2009) hat AIES-Forschungsdirektor Dr. Franco Algieri den Beitrag "Die China-Politik der EU. Auf dem Weg zum pragmatischen Realismus." verfasst.

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18.03.2009 / Vorige / Nächste Publikation


Franco Algieri: Die China-Politik der EU. Auf dem Weg zum pragmatischen Realismus. In: Annegret Bendiek/Heinz Kramer (Hrsg.): Globale Außenpolitik der Europäischen Union. Interregionale Beziehungen und "strategische Partnerschaften". Baden-Baden: Nomos, 2009, S. 150-172.


Die EU hat im letzten Jahrzehnt ihren außenpolitischen Handlungsrahmen und das zugehörige Instrumentarium erheblich erweitert. Das schlägt sich heute in einem vielfältigen Netzwerk von interregionalen Beziehungen und "strategischen Partnerschaften" zu wichtigen Weltregionen und Drittstaaten nieder.

Im vorliegenden Band untersuchen zwölf ausgewiesene Experten, wie die Union ihre Handelsbeziehungen und politischen Dialoge mit Afrika und Brasilien ausbaut, zugleich aber ihre Partnerschaft mit Kanada oder Japan "brachliegen" lässt. Welche außenpolitischen Motive verfolgt die EU dabei? Was für ein außenpolitisches Selbstverständnis liegt den Beziehungen zugrunde? Der Band ist eine fundierte Bestandsaufnahme der Außenbeziehungen der Union jenseits ihrer unmittelbaren Nachbarschaft und gibt Anregungen zur weiteren Analyse der EU-Außenpolitik.

Das Buch hilft, die Vielfalt der täglichen Informationsflut zum globalen Akteur EU in breitere Zusammenhänge einzuordnen und trägt zum besseren Verständnis des Geschehens "in
Brüssel" bei.