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Drittstaaten als Partner in der EU-Verteidigung

Niklas Hintermayer: Drittstaaten als Partner in der EU-Verteidigung: Argumente für eine verstärkte Zusammenarbeit. AIES Focus 2025/6.

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15.09.2025


Die strategische sowie angespannte (Sicherheits-)Lage Europas erfordert rasche Fähigkeitsaufwüchse und eine robuste verteidigungsindustrielle Basis. Die EU setzt dafür unter anderem auf Instrumente wie EDF, PESCO, EDIRPA, ASAP und EDIP. Nicht-EU-Länder wie Norwegen, Großbritannien und Kanada verfügen über starke verteidigungsindustrielle Kapazitäten und technologische Fähigkeiten sowie über politische Nähe und geopolitische Komplementarität. Dennoch bleibt ihre Einbindung in die EU-Verteidigungsinitiativen, mit Ausnahme von Norwegen, bisher regulativ begrenzt. Dieser Beitrag analysiert, inwiefern eine mehrstufige und pragmatisch regulierte Öffnung europäischer Verteidigungsprogramme gegenüber Drittstaaten zur Stärkung der Resilienz, des Fähigkeitsaufbaus und der Innovationskraft der europäischen Verteidigungsindustrie beitragen kann, ohne dabei sicherheitspolitische Abhängigkeiten einzugehen.


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