What the EU Did Next

Short Essays For a Longer Life, Edited by Almut Möller et al, Berlin 2011

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17.02.2011 / Vorige / Nächste Publikation


Die Jugend von heute, so der Tenor vieler Kommentare im Euro-Krisenjahr 2010, könne wenig anfangen mit dem Euro-Enthusiasmus ihrer Eltern und Großeltern. Im Grunde sei die EU ihr gleichgültig: Wenn die Union ohnehin der Marginalisierung und dem Niedergang geweiht sei, warum noch Zeit mit ihr verschwenden? Die Prognose eines neuen „Euro-Nihilismus“ ist allerdings fehl am Platz. Vermutlich werden kommende Generationen tatsächlich nicht mehr vergleichbar enthusiastisch über die europäische Einigung sein wie einst die Gründerväter. Aber sie werden deren Erbe auch nicht aufgeben können. Der Grund dafür ist einfach: Niemand kann mit Sicherheit voraussagen, dass die Union dem Abstieg geweiht ist. Auch die junge Generation wird sich den Kopf über die EU zerbrechen müssen. Dazu will diese Essayserie einen Beitrag leisten.

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