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European-Forum-Alpbach-2026

How Europe Wins

Das AIES beim European Forum Alpbach 2026

31.08.26 / Alpbach / Europäische Union / Europäische Sicherheit und Verteidigung


Vom 24. August bis 4. September 2026 war das Austria Institut für Europa- und Sicherheitspolitik (AIES) beim Europäischen Forum Alpbach 2026 (EFA26) mit dem Hauptthema „How Europe Wins" durch Direktor Michael Zinkanell-Süss, Senior Research Fellow Christoph Schwarz, Research Fellow Nick Nieschalke sowie Nives Anna Häfliger, Leopold Schmertzing und Michael Reiterer vertreten.

Bereits zum vierten Mal in Folge begleitete das AIES das Europäische Forum Alpbach als strategischer Partner. Während der Conference Days trug das AIES-Team mit eigenen Inputs, Vorträgen und Moderationen zu einigen der drängendsten Fragen der europäischen Sicherheitspolitik zum Forum bei.

How Europe Wins: Die ukrainische Perspektive

Direktor Michael Zinkanell-Süss moderierte die Podiumsdiskussion über die Lehren, die die Ukraine für Europas Zukunft bereithält. Gemeinsam mit Expert:innen wie Kateryna Mykhalko, Kurt Volker, Davide La Cecilia und Yevhen Hlibovytsky erarbeitete das Panel eine lösungsorientierte Analyse dessen, was Europa von der Ukraine lernen kann, und identifizierte konkrete Maßnahmen für die kommenden zwölf Monate.

Im Fokus der Diskussion standen Europas Unterschätzung der Dringlichkeit der Bedrohung, die Lehren moderner Kriegsführung sowie ein verstärkter Druck auf Russlands Finanzen und eine engere Zusammenarbeit mit der ukrainischen Verteidigungsindustrie.

Europas strategische Positionierung in Zeiten geopolitischer Umbrüche

Direktor Michael Zinkanell-Süss nahm an der Podiumsdiskussion „Europe's Role in an Era of Geopolitical Upheaval" teil. Gemeinsam mit weiteren Expert:innen wie Cathryn Clüver Ashbrook, Ashwin Immanuel Dhanabalan, Spencer Faragasso und Sebastian Swoboda erörterte er Europas strategische Positionierung in einer sich wandelnden internationalen Ordnung.

In seinen Beiträgen warf Michael Zinkanell-Süss die kritische Frage auf, ob sich eine gespaltene EU zu einem handlungsfähigen geopolitischen Akteur wandeln kann und ob die europäische Bevölkerung tatsächlich zur Verteidigung ihrer Demokratie bereit sind. Im Fokus standen zudem die Zukunft der transatlantischen Beziehungen sowie die Bedeutung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Indien.

Fireside Chat: Hybride Bedrohungen und Neutralität

In einem Fireside Chat organisiert von Nives Häfliger skizzierte Direktor Michael Zinkanell-Süss die Bedrohungslandschaft hybrider Angriffe und deren Auswirkungen auf die Sicherheit und Souveränität neutraler Staaten. Christoph Schwarz beleuchtete, wie hybride Bedrohungen das gängige Verständnis von Neutralität herausfordern. Der Austausch mit Dr. Simon Sagmeister und Dominik Belser bot vielfältige Perspektiven auf eine der zentralen sicherheitspolitischen Herausforderungen für Österreich, die Schweiz und Europa.

Executive Talk: Städtepartnerschaften

Direktor Michael Zinkanell-Süss nahm zudem als Sprecher an einem Executive Talk zu Städtepartnerschaften als Instrument internationaler Zusammenarbeit teil. Die Diskussion beleuchtete, wie kommunale Kooperation über klassische Diplomatie hinauswächst, internationale Beziehungen stärkt und den Austausch innovativer Lösungen für öffentliche Dienstleistungen fördert.

Weitere Beiträge des AIES-Teams

Über diese Programmpunkte hinaus widmete sich Direktor Michael Zinkanell-Süss Chinas sich wandelnder Rolle in einer zunehmend dynamischen Welt. Senior Research Fellow Christoph Schwarz brachte seine Expertise in das Security Track Forum ein, während Research Fellow Nick Nieschalke an einem Fireside Chat zum Spannungsfeld von Technologie und Demokratie teilnahm.


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