Policy Dialogue im Rahmen des IECEU-Projekts

Event in Brüssel im Rahmen des Horizon 2020 Projektes ‚Improving the Effectiveness of EU Capabilities in Conflict Prevention‘

Conference Report

05.04.2017 / Vorige / Nächste Meldung



Am 27. März 2017 organisierte das Austria Institut für Europa- und Sicherheitspolitik (AIES) gemeinsam mit dem European Security and Defence College (ESDC) im Rahmen des Horizon 2020 Projektes ‚Improving the Effectiveness of EU Capabilities in Conflict Prevention‘ (IECEU) einen policy dialogue in den Räumlichkeiten des ESDC in Brüssel. Am policy dialogue nahmen neben Vertretern der unterschiedlichen EU-Institutionen auch Vertreter der Mitgliedstaaten und die am Projekt beteiligten Forscher teil.

Der policy dialogue wurde gehalten, um die verschiedenen Forschungsergebnisse zu prüfen und anschließend Empfehlungen für die Politik zu diskutieren. Der Schwerpunkt der Diskussionen lag vor allem in den Bereichen der Interoperabilität sowie der zivil-militärischen Zusammenarbeit. Es wurden Schlussfolgerungen gezogen, welche auf eine Verbesserung der Effektivität der GSVP Missionen und Operationen in diesen Bereichen zielten. Des Weiteren wurden die unterschiedlichen Auffassungen vonseiten des militärischen und zivilen Personals der GSVP Missionen und Operationen bezüglich der Interoperabilität und was diese im Detail beinhalten sollte, hervorgehoben sowie auch unterstrichen, dass die starke Zunahme sowohl an involvierten Akteuren als auch der Aufgaben, welche die EU inzwischen zu erfüllen hat, die Notwendigkeit der Interoperabilität in der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik zunehmend beeinflusst.

Das Verbesserungspotential der zivil-militärischen Schnittstelle wurde in Form einer Skala von den am besten zu den am schwierigsten politisch durchsetzbaren Optionen präsentiert. Die Stakeholder konzentrierten sich außerdem auf das EU-Ambitionsniveau sowie auf die Ziele, die erreicht werden sollten, wenn über eine Verbesserung der zivil-militärischen Zusammenarbeit diskutiert wird. Ein weiterer Diskussionspunkt war, ob eine integrierte Mission für die EU von Nutzen wäre oder die optimale Nutzung der bereits vorhandenen Werkzeuge die effektivere Option wäre.