Sudan vor dem Referendum

Auf Einladung des AIES, der Politischen Akademie (PolAk) und dem Centre for European Studies (CES) konferierten hochrangige Vertreter des Sudan und internationale Experten unter dem Titel „Challenges of the South Sudanese Referendum - Interdependencies for Sustainable Peace“ am 10. November 2010 in Wien und Baden.

24.11.2010 / Vorige / Nächste Meldung



Eröffnung der Konferenz, im Zentrum der sudanesische Außenminister Ali Ahmed Karti und Dr. Werner Fasslabend, Präsident des AIES

Außenminister Dr. Michael Spindelegger betonte in seiner Eröffnungsrede die demokratische Notwendigkeit, das Ergebnis des Referendums im Jänner 2011 über die Unabhängigkeit des Süden des Sudan zu akzeptieren und sicherte gleichzeitig die Vermittlerrolle und Unterstützung Österreichs im Sudan zu.

Der sudanesische Außenminister Ali Ahmed Karti begrüßte das Engagement Österreichs und unterstrich die Bereitschaft zu Gesprächen zwischen dem Norden und dem Süden des Sudan, um eine friedliche Zukunft für das Land zu gewährleisten.

Dr. Werner Fasslabend, Präsident des AIES und Vorsitzender der Konferenz, wies auf die bestehenden Interdependenzen zwischen dem Norden und dem Süden des Landes hin, deren Analyse und positive Nutzung Voraussetzungen sind, um der Bevölkerung des größten Staates Afrikas eine positive Zukunft bieten zu können.


Empfang in der sudanesischen Botschaft v.l.n.r.Yousif Elkordofani, Botschaftssekretär; Botschafter Dr. Eldirdiri Mohamed Ahmed; Dr Luka Biong, National Congress Party; Dr. Werner Fasslabend, Präsident des AIES; Ali Ahmed Karti, Sudanesischer Außenminister; Dr. Lual A. Deng, Federal Minister for Petroleum; Dr. Yahia Hussain, State Minister for International Co-operation; Prof. Dr. Bakri I. Saed, Chairman of Bridges International; Mahmoud Hassan Elamin, Sudanesicher Botschafter in Österreich.