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AIES Europa-Akademie 2009

Unter der Überschrift "Multilateralism, Regionalism and Patterns of the Early 21st Century" beschäftigten sich Teilnehmer aus zwölf Staaten in Schloss Haindorf in Langenlois mit den Zukunftsperspektiven der europäischen Integration.

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29.07.2009 / Vorige / Nächste Meldung



Gruppenbild der Teilnehmer der Europa-Akademie 2009, Fotos: P. Meyer

Die vom Austria Institut für Europa- und Sicherheitspolitik (AIES) veranstaltete Europa-Akademie fand vom 13. bis 17. Juli 2009 erstmals im niederösterreichischen Weinort Langenlois statt. Unter der thematischen Überschrift "Multilateralism, Regionalism and Patterns of the Early 21st Century" beschäftigten sich 27 Teilnehmer aus 12 verschiedenen Staaten der Europäischen Union und ihren Nachbarstaaten mit folgenden Leitfragen:

  • Welches Strukturmodell wird die internationale Ordnung in der Zukunft charakterisieren?
  • Welche Faktoren werden die internationale Ordnung wie beeinflussen?
  • Wird die Europäische Union ein ernstzunehmender gestaltender globaler Akteur oder bleibt die Rolle der EU marginal?

Vor dem Hintergrund dieser Fragen waren zahlreiche Referenten aus unterschiedlichen Forschungsdisziplinen geladen. Bereits im Eröffnungsvortrag wurde die These einer "World out of Balance" vorgestellt.  Hieran anschließend war jeder Tag einem spezifischen Thema gewidmet. Zunächst wurde nach dem Zustand der internationalen Beziehungen gefragt. Der Fokus war hierbei auf die Vereinten Nationen, die Europäische Union und das Verhältnis letzterer zu den USA gerichtet. In diesem Zusammenhang stellte sich die Frage, ob die EU überhaupt in der Lage sei, sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gemeinsam mit den USA zu stellen. Des Weiteren wurden regionale Integrationsentwicklungen in Asien und Lateinamerika untersucht. Der letzte Themenbereich beschäftigte sich mit den Herausforderungen durch den internationalen Terrorismus, die Energieversorgungssicherheit und die Folgen der internationalen Finanzkrise.

Zum Abschluss der Studienwoche präsentierten die Teilnehmer unterschiedliche Arbeitsergebnisse zu den eingangs gestellten Leitfragen. Die Rolle der EU in den internationalen Beziehungen des 21. Jahrhunderts wurde einerseits als immer wichtiger und andererseits als zunehmend schwächer beschrieben und bewertet.

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