Wolfgang Pusztai

AIES Senior Advisor


Sicherheits- und Politikanalyst mit besonderem Schwerpunkt auf der MENA-Region

Wolfgang Pusztai hat sowohl einen militärischen als auch einen akademischen Hintergrund im Bereich der Strategie. Seine akademische Ausbildung umfasst einen Magister in Politikwissenschaft der Universität Wien und einen Master of Science in National Security Strategy der National Defense University / National War College in Washington D.C.. Er ist einer der ganz wenigen Distinguished Graduates dieser hochrangigen Ausbildungseinrichtung.

Die umfangreiche militärische Erfahrung von Wolfgang Pusztai reicht von verschiedenen Positionen auf militärstrategischer Ebene im österreichischen Verteidigungsministerium / Generalstab bis zu mehreren internationalen Verwendungen (im nationalen Bereich, bei EU-Missionen und bei der NATO). Er hat auch lange im Intelligence-Bereich gearbeitet. Von 2007 bis 2012 war er österreichischer Verteidigungsattaché in Italien, Griechenland, Tunesien und Libyen (sowie Verbindungsoffizier zum italienischen Einsatzführungskommando) und verbrachte während des „Arabischen Frühlings“ einige Zeit vor Ort in Nordafrika. Dies umfasste nicht nur die Organisation der Evakuierung von Hunderten von österreichischen und EU-Bürgern aus Libyen zu Beginn der Revolution, sondern auch verschiedene Aufklärungsmissionen.

Wolfgang Pusztai hat an prominenten Universitäten vorgetragen und ausführlich über Strategie im Allgemeinen sowie über die Entwicklungen in Nordafrika, insbesondere in Bezug auf Libyen, Ägypten und Tunesien, den Islamischen Staat und Migration publiziert. Er ist bekannt für seine genauen Einschätzungen, Prognosen und Länderrisikoanalysen. Wolfgang berät Politiker und Institutionen in mehreren Ländern.

Wolfgang Pusztai ist Direktor des kalifornischen Beratungsunternehmens Perim Associates. Seit 2016 ist er zudem Vorsitzender des Beirats des „National Council on U.S.-Libya Relations“.


Pressespiegel

In die Zeit-Online(11.09.2020): Wie Libyen stabilisiert werden könnte

Im Kurier(18.09.2020): Wie die EU eine Flüchtlingsroute aus der Hand gibt