04.02.2012 ENGLISH / SITEMAP / NEWSLETTER / FACEBOOK

Priv. Doz. Gesandter Dr. Klemens H. Fischer

AIES Associate Fellow

PDF: Lebenslauf & Publikationen


Priv. Doz. Dr. Klemens H. Fischer, geboren 1964, ist Gesandter und Abteilungsleiter an der Ständigen Vertretung Österreichs bei der Europäischen Union in Brüssel.

Er ist Experte für EU-Recht und EU-Verhandlungen und nahm an den österreichischen Beitrittsverhandlungen zur Europäischen Union teil. Seit den Verhandlungen zum Vertrag von Nizza (2000) war er Mitglied der österreichischen Verhandlungsteams und ist seit 2005 österreichischer focal point für den EU High Level Governance Process.

Klemens H. Fischer studierte Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre an der Johannes-Kepler-Universität Linz, wo er 1989 mit einer Dissertation aus Völkerrecht promovierte. Im Jahre 2006 habilitierte er in Politikwissenschaften mit einer venia legendi für Internationale Beziehungen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich (a) internationaler Beziehungen, insbesondere (i) Beziehungen zwischen der EU und Ostasien mit Focus auf Japan, (ii) Beziehungen zwischen der EU und den USA, (b) der Entwicklung des internationalen Rechts, sowie (c) der internationalen Sicherheitspolitik.

Klemens H. Fischer unterrichtet als Senior Research Fellow am Institut für Internationale Politik und Außenpolitik der Universität zu Köln und am Institut für Politikwissenschaft der Universität Siegen. Er ist Referent an der European School for Management and Technology (ESMT/Deutschland) und am Institute for Management and Technological Training (POTHO/Finnland). Sein Unterrichtsschwerpunkt liegt in den Bereichen EU-Außen- und Sicherheitspolitik, internationale Außen- und Sicherheitspolitik, sowie Business-Government-Relations. Seit 1996 ist Klemens H. Fischer Mitglied am International Institute for Strategic Studies, London.

Klemens H. Fischer veröffentlichte zahlreiche Publikationen zu europäischem und internationalem Recht, internationalen Beziehungen und Lobbying. Unter anderem veröffentlichte er die Kommentare zum Vertrag von Nizza, dem Konvent zur Zukunft Europas, dem Europäischen Verfassungsvertrag, der Entwicklung des europäischen Vertragsrechts, sowie jüngst zum Vertrag von Lissabon.